Redakteur: Stefan Edelmann
Publikationsdatum: 21.10.2011
Letzte Änderung: 19.09.2015

Die Fachschaft Biologie

des Gymnasiums Marktoberdorf

FachbetreuungFachschaftsmitglieder
Jürgen NeubauerClaus Bovenschen
 Claudia Fichera
 Christine Holzer
 Elke Knauer-Peters
 Dr. Doris Lehmann
 Cornelia Nagel
 Andrea Neubauer
 Petra Stegmann
 Tim Stegmann
 Simon Wulf
 Christian Würtz

Zentrale Anliegen

Das Fach Biologie
  • leistet in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen einen wesentlichen Beitrag zur Welterschließung
  • ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die aktive Teilhabe an der gesellschaftlichen Diskussion über technische Entwicklungen und wissenschaftliche Forschung
  • fördert in besonderem Maße multiperspektivisches und systemisches Denken, das Verständnis der Vielzahl biologischer Systeme (z.B. Zelle, Organismus, Ökosystem) ständigen Perspektivenwechsel erfordert;
  • trägt zur Entwicklung eines individuellen Selbstverständnisses bei, da der Mensch, als Teil und Gegenüber der Natur, selbst eine Schwerpunkt des Biologieunterrichts ist;
  • liefert die Grundlage für ein gesundheitsbewusstes und umweltverträgliches Handeln in individueller und gesellschaftlicher Verantwortung.

Methoden

Neben der Vermittlung von Fachinhalten verfolgt moderner Biologieunterricht nach dem neuen Lehrplan verstärkt auch eine Handlungsdimension, erweitert also systematisch die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in folgenden Bereichen:
  • Fachwissen (Lebewesen, biologische Phänomene, Begriffe, Prinzipien, Fakten kennen und einordnen)
  • Erkenntnisgewinnung (Beobachten, Vergleichen, experimentieren, Modelle nutzen und praktische wie theoretische Arbeitstechniken anwenden)
  • Kommunikation (Informationen sach- und fachbezogen erschließen und austauschen)
  • Bewertung (biologische Sachverhalte in verschiedenen Kontexten erkennen und bewerten)
Bei der Vermittlung von Fachwissen wird auf übertragbare Basiskonzepte, die das selbsttätige Erschließen neuer Lerninhalte aus biologischer Perspektive erleichtern, immer wieder Bezug genommen. Sie dienen der Strukturierung und unterstützen kumulative Lernprozesse: Struktur und Funktion - Organisationsebenen - Stoff- und Energieumwandlung - Informationen und Kommunikation - Steuerung und Regelung - Reproduktion - Variabilität und Angepasstheit - Entwicklung

Struktur

Die Vielfalt biologischer Phänomene macht exemplarisches Vorgehen im Unterricht unumgänglich. Thematischer Schwerpunkt ist der Mensch. Tier und Pflanzen aus der Erfahrungswelt der Kinder stehen am Anfang des Biologieunterrichts. Zunehmend kommen evolutionäre, physiologische und ökologische Aspekte hinzu. Bis zum Mittleren Bildungsabschluss, dem Zeitpunkt also, an dem das Fach abgewählt werden kann, erhalten die Schülerinnen und Schüler sowohl einen guten Überblick über die Grundlagen der Biologie als auch einen ersten Einblick in gesellschaftlich bedeutsame, aktuelle Themen.